Ablauf der Behandlung

Eine Behandlung in unserer Klinik kann sinnvoll sein, wenn die bisherige Schmerzlinderung nur unzureichend erfolgreich ist.

Insbesondere ist eine Vorstellung bei uns sinnvoll:

  • wenn Sie als „austherapiert“ gelten
  • wenn Schmerzen als führendes Symptom im Vordergrund stehen
  • wenn Schmerzen mit hoher Alltagsbeeinträchtigung oder Beeinträchtigung des seelischen Befindens einhergehen
  • wenn mit der bisherigen Schmerzbehandlung keine ausreichende Linderung erzielt werden kann
  • bei „besonderen“ Schmerzen wie z.B. Nervenschmerzen oder Amputationsschmerzen (Stumpf- oder Phantomschmerzen)
  • bei bestimmten Krankheitsbildern wie z.B. dem CRPS (Morbus Sudeck)
  • bei Fragen zum Schmerzmittelgebrauch oder bei steigendem Schmerzmittelbedarf ohne entsprechende Linderung
 Für neue Patienten

Bei sehr umschriebenen Fragestellungen oder zur ersten Orientierung kann ein vorgeschalteter kurzer, ca. 30minütiger Beratungstermin sinnvoll sein.

Bei längerem oder komplexem Verlauf wird vor einer geplanten Behandlung ein längerer ambulanter Termin vereinbart, zu dem ein vorher zugesandter Fragebogen ausgefüllt mitgebracht wird. Der Termin beinhaltet ein ausführliches ärztliches Gespräch, eine ausführliche körperliche Untersuchung sowie je nach Bedarf auch eine physio- und ergotherapeutische Befunderhebung. Für diesen ausführlichen ersten Termin müssen Sie mit ca. 2-3 Stunden Aufenthalt bei uns rechnen. Es wird dann abschließend entschieden, welche Therapie sinnvoll ist, z.B. ob eine stationäre Behandlung sinnvoll ist oder ob die weitere Behandlung auch ambulant erfolgen kann.

In Folge dieses ersten Termins werden ggf. noch weitere Untersuchungen oder ein psychologisches Gespräch durchgeführt. In bestimmten Fällen wird die Therapieempfehlung auch durch den vorbehandelnden Arzt umgesetzt.

Wenn Sie unsicher sind, ob eine Anmeldung in Ihrem Fall sinnvoll ist, rufen Sie uns gerne vorab an oder schreiben uns eine Email.

 Ambulante Behandlung

Eine ambulante Behandlung ist oft sinnvoll, wenn es sich um umschriebene Fragestellungen wie z.B. eine Medikamenteneinstellung ohne besondere Vorerkrankungen handelt. Üblicherweise sind anfänglich engermaschige (wöchentliche oder zweiwöchentliche) Termine nötig, die bei längerem Therapiebedarf im Verlauf dann meistens auf z.B. quartalsweise Vorstellungen reduziert werden können.

 Stationäre Behandlung

Eine stationäre Behandlung ist bei mangelndem Fortschritt unter der ambulanten Behandlung oder dann angezeigt, wenn entweder eine komplexe interdisziplinäre Diagnostik erforderlich ist oder die interdiziplinäre Behandlung von der engmaschigen Abstimmung aller beteiligten Disziplinen abhängt. Auch wenn bestimmte, ambulant nicht verfügbare Therapieeinrichtungen genutzt werden sollen, wesentliche Riskofaktoren vorliegen  oder bei bestimmten Erkrankungen ist eine stationäre Behandlung sinnvoll.

 Kostenübernahme

Die ambulante und stationäre Therapie in unserer Einrichtung ist derzeit für Unfallversicherte oder für privat versicherte Patienten oder Selbstzahler direkt möglich.

Gesetzlich versicherte Patienten („Kassenpatienten“)  benötigen für eine ambulante Vorstellung eine Überweisung von einem/r niedergelassenen Arzt/Ärztin mit der Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“  bzw. einem/r ärztlichen Teilnehmer/in an der Schmerztherapievereinbarung.

Eine entsprechende Ärztesuche finden Sie unter: http://kvno.de/20patienten/10arztsuche/index.html (hier bei dem Auswahlmenü „Tätigkeit“ oder „Zusatzbezeichnung“ jeweils „Spezielle Schmerztherapie“ auswählen).

Stationär ist die Behandlung gesetzlich Versicherter nach vorheriger Kostenzusage der Krankenkasse (die wir für Sie einholen) möglich und erfolgt gemäß der üblichen stationären Fallpauschalen. Eine ambulante Untersuchung ist hierzu vorher notwendig.

  Chefarzt

Dr. med. Mike Papenhoff

Sekretariat:
Frau Birgitt Sust
Frau Angelika Kleinefeldt

  0203 7688-3471   0203 7688-44 3471   schmerzmedizin@bg-klinikum-duisburg.de

  Ambulante Sprechstunde

Frau Tanja Lange

  0203 7688-3477

  CRPS / Morbus Sudeck

Informationen für Betroffene