BGSW

Berufsgenossenschaftliche Stationäre Weiterbehandlung (BGSW)

Die Berufsgenossenschaftlich Stationäre Weiterbehandlung (BGSW) wurde 1991 in das berufsgenossenschaftliche Heilverfahren eingeführt. Es handelt sich um eine in der Regel 4-wöchige stationäre Rehabilitationsbehandlung, die immer dann indiziert ist, wenn ambulante, therapeutische Maßnahmen aus medizinischen, organisatorischen, sozialen oder anderen Gründen (noch) nicht durchgeführt werden können, oder aber eine Unverhältnismäßigkeit zwischen Art und Schwere der Verletzungen und Dauer des medizinischen Heilverfahrens besteht.

Wesentliche Inhalte der BGSW sind die verschiedenen therapeutischen Leistungen, bestehend aus: 

  • Physiotherapie
  • Physikalischer Therapie
  • Sporttherapie
  • Ergotherapie 

mit einem Gesamtumfang von mindestens 4 Stunden täglich pro Patient, davon mindestens 3 Stunden als Einzeltherapie.

Durch diese intensiven Therapien sollen die volle Belastbarkeit der verletzten Extremitäten, des Rumpfes und der Wirbelsäule erreicht werden, der Muskelaufbau vorangebracht und die betroffenen Gelenke wieder beweglich gemacht werden. Durch Wiedergewinn eingeschränkter Funktionen bei begleitender Schmerzreduktion wird nicht nur die volle Alltagstauglichkeit wiederhergestellt, sondern auch die berufliche Wiedereingliederung auf den Weg gebracht.

Weiterführende ambulante, therapeutische Maßnahmen sind dann EAP, ABMR oder BOR-Maßnahme.

  Leitende Ärztin

Dr. med. Barbara Herbst

Sekretariat:
ZPM Orthopädie

  0203 7688 -2643 / -3509 / -3515   0203 7688-44 3110   rkos@bg-klinikum-duisburg.de