EFL

EFL-Testung

Standardisiertes FCE-Assessmentverfahren zur Feststellung der beruflichen Leistungsfähigkeit

Von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche berufliche Reintegration ist das Wissen um die erreichte, körperlich funktionelle Leistungsfähigkeit einer erkrankten oder verunfallten Person. Das seit 2006 im BG Klinikum Duisburg angewandte EFL-Testverfahren wurde von der Amerikanerin Susan Isernhagen in den USA entwickelt und 1996 in Deutschland eingeführt. EFL steht für „Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit“.

Der Test läuft an zwei aufeinanderfolgenden Tagen und besteht aus insgesamt 29 standardisierten funktionellen Leistungstests (z.B. Heben, Tragen, Überkopfarbeiten, Leitersteigen, Handkoordination). Positives und negatives Leistungsprofil jedes Patienten werden individuell analysiert und bewertet. Das Testergebnis gibt Antwort auf die Frage, ob der Patient mit dem bewerteten Anforderungsprofil seine zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit vollschichtig wettbewerbmäßig wiederaufnehmen kann, ob Arbeitsplatzumbesetzungen oder anderweitige Teilhabe orientierte berufliche Maßnahmen greifen müssen. 

Zahlreiche Mitarbeiter des BG Klinikums Duisburg aus dem ärztlichen, physio- und ergotherapeutischen Bereich sind EFL-qualifiziert, die Betriebsstätte B.O.R. darüber hinaus EFL-zertifiziert. 

Auch für übergeordnete Leistungserbringer (z.B. Rentenversicherungsträger) wird die EFL-Testung als anerkanntes FCE-Verfahren zur Ermittlung des positiven / negativen Leistungsprofils der Versicherten angeboten und durchgeführt.

  Leitende Ärztin

Dr. med. Barbara Herbst

Sekretariat:
ZPM Orthopädie

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