Struktur der Sektion „Intensivmedizin“

Alle 16 Behandlungsplätze auf der Intensivstation des BG Klinikums Duisburg sind mit einem vernetzten Monitorsystem, einem neueingerichtetem Patienten-Daten-Management-System (Centricity-Critical-Care, GE®) und moderner Infusions- und Beatmungstechnik ausgestattet. Das Team kann alle etablierten Beatmungsformen durchführen, inklusive nichtinvasiver Beatmung und high-flow-Sauerstofftherapie via Nasalkanüle. Darüber hinaus kommen auf der Intensivstation auch alle anderen Standardverfahren der modernen Intensivmedizin routinemäßig zum Einsatz. So erfolgt die kontinuierliche Nierenersatztherapie mit der Fresenius-Multifiltrate®, die in den meisten Fällen mit einer Citrat-Antikoagulation durchgeführt wird. Die kontinuierliche Überwachung der hämodynamischen Parameter wird per PiCCO® oder in vielen Fällen auch über das Flow-track-System (Edwards®) sichergestellt. Als mobiles Ultraschallgerät kommt das SonoSite-Edge® zum Einsatz.

Traumatologische Spezialisierung

Zusätzlich zu diesen Routinemaßnahmen ist der Gerätepark der Intensivstation auf die traumatologische Spezialisierung ausgerichtet. Das therapeutische Temperaturmanagement bei Patienten nach Reanimation oder bei Patienten nach schwerem Schädelhirntrauma wird mit einem nichtinvasiven Cool-Pad-System, der Arctic-sun®, gesteuert. Das differenzierte Gerinnungsmanagement, insbesondere bei polytraumatisierten Patienten, erfolgt auf der Station über die POC-Rotations-Thrombelastometrie (ROTEM®). Bei Patienten mit schwerem Thoraxtrauma hat sich zudem der Einsatz der Pulmonalen Impedanzmessung (Pulmo Vista, Dräger®) bewährt. In seltenen Fällen wird das extrakorporale CO2-Eliminationsverfahren (iLA® und iLA-activve®) angewandt.

  Leitender Arzt

Dr. med. Carsten Hermann

Sekretariat :
Angelika Stempel

  0203 7688-3299 oder -3235   0203 7688-443566 carsten.hermann@bg-klinikum-duisburg.de