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BG Klinikum Duisburg weiter spitze in der Traumaversorgung

Unfallklinik im Jahresbericht des TraumaRegisters DGU® unter den Top 5 von ca. 620 teilnehmenden Kliniken platziert

Das überregionale Traumazentrum des BG Klinikums Duisburg hat eine herausragende Bedeutung bei der Behandlung von Unfallopfern: Dies geht aus dem aktuellen Jahresbericht des TraumaRegisters DGU® hervor. Danach haben sich die Spezialisten im Duisburger Süden im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verbessert und liegen nun bei der Versorgung von Schwer- und Schwerstverletzten unter den ersten 5 von ca. 620 teilnehmenden Kliniken in Deutschland.

„Wir sind stolz auf unsere Arbeit und freuen uns sehr über die guten Ergebnisse“, sagte der Stellvertretende Ärztliche Direktor der Unfallklinik, Dr. Peter-Michael Hax, in einer ersten Stellungnahme. Schon in den letzten Jahren sei das BG Klinikum Duisburg immer unter den Top-Kliniken vertreten gewesen. Sein Fazit: „Der Standort Duisburg ist sehr wichtig für die Traumaversorgung in Deutschland“.

Pluspunkte seien neben der medizinischen Qualität des Hauses die ideale Lage der Klinik im Westen des Ruhrgebietes und die perfekten Rahmenbedingungen vor Ort mit dem am BG Klinikum Duisburg stationierten Rettungshubschrauber Christoph 9.

TraumaRegister-Statistik umfasst 43.000 Fälle

Der Jahresbericht 2018 des TraumaRegisters DGU® führt alle Schwerverletzten auf, die im Laufe des Jahres 2017 in einem von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zertifizierten Traumazentrum behandelt worden sind. Insgesamt gab es in diesem Zeitraum über 43.000 solcher Fälle zu beklagen – vor allem nach Verkehrsunfällen und Stürzen. Zweidrittel der Verletzten waren männlich, 99 Prozent der Patienten benötigten eine Intensivtherapie.

Gute Noten bei Sterblichkeitsrate und Dokumentationsqualität

Im BG Klinikum Duisburg sind 2017 über 250 Schwer- und Schwerstverletzte erfolgreich behandelt worden, deutlich mehr als noch im Jahr zuvor. Dabei handelte es sich vielfach um lebensgefährlich Verletzte oder sog. Polytrauma-Patienten, bei denen mindestens zwei Körperregionen einer lebensrettenden Versorgung durch Traumaexperten bedürfen.

„Trotzdem stehen wir bei der Sterblichkeitsrate unter den zehn Kliniken mit den meisten Fallzahlen auf Platz 1“, sagt Hax. Lediglich sechs Prozent der TraumaRegister-Patienten seien 2017 im Hause an den Folgen ihres Unfalls verstorben, im bundesweiten Durchschnitt waren es rund acht Prozent. Sehr gute Noten erhielt das Traumazentrum der Unfallklinik im Jahresbericht des TraumaRegisters DGU® zudem u.a. bei der Datenvollständigkeit und Dokumentationsqualität.

Rekordzahlen auch bei SAV-Fällen

Weiter gestützt wird die Qualitätsführerschaft des BG Klinikums Duisburg bei der Traumaversorgung durch aktuelle Zahlen aus der Statistik zum Schwerstverletzungsartenverfahren (SAV) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Danach hat das Haus im Jahr 2018 bereits 371 solcher SAV-Fälle behandelt (Stand 11.09.2018) – mehr als im gesamten Vorjahr.

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