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"Gute Medizin ist primär von den Menschen abhängig, die sie betreiben" - Chefarzt Prof. Dr. Patric Kröpil aus dem BG Klinikum Duisburg im Interview

Rund neun Wochen ist Prof. Dr. med. Patric Kröpil nun im BG Klinikum Duisburg tätig. In dem nachfolgenden persönlichen Interview erfahren Sie mehr über den neuen Chefarzt der Klinik für Radiologie.

Frage: Herr Prof. Dr. Kröpil, sind Sie schon „angekommen“ in unserem BG Klinikum Duisburg? Welche Eindrücke haben Sie in den ersten neun Wochen gesammelt?

Kröpil: Ich bin mit offenen Armen empfangen und sehr freundlich hier am Klinikum aufgenommen worden. Meine bisherigen Eindrücke vom Haus und vor allem von den Menschen, die hier arbeiten, sind hervorragend.

Dabei fällt mir insbesondere der kollegiale Umgang und das gelebte Miteinander am BG Klinikum sehr positiv auf. Das erleichtert das „Ankommen“ sehr.

Frage: Was hat Sie an Ihrer neuen Aufgabe im BG Klinikum Duisburg besonders gereizt?

Kröpil: Der Aufbau einer hauseigenen Klinik für Radiologie ist für mich eine sehr reizvolle Aufgabe und spannende Herausforderung. Dies gekoppelt mit dem exzellenten überregionalen Ruf des Hauses hat mir die Entscheidung für das BG Klinikum Duisburg leicht gemacht.

Frage: Sie werden bei uns eine hauseigene Klinik für Radiologie aufbauen. Was sind Ihre ersten Ziele / Arbeitsschwerpunkte?

Kröpil: Glücklicherweise haben wir bereits ein hervorragendes Team aus medizinisch-technischen Radiologieassistentinnen und -assistenten um Frau Boschra Marrua, die bereits seit vielen Jahren hier am Klinikum exzellente Arbeit leisten.

Gute Medizin ist primär von den Menschen abhängig, die sie betreiben. Daher ist meine erste Aufgabe, ein schlagkräftiges Ärzteteam aus Radiologen zusammenzustellen, das ab Januar 2019 die fachärztliche Befundung der radiologischen Untersuchungen übernimmt. Von diesem Zeitpunkt an werden auch die CT- und MRT-Untersuchungen durch die klinikeigene Radiologie durchgeführt. Die Integration der damit verbundenen neuen Arbeitsfelder in die bestehende Abteilung sowie die notwendigen baulichen und organisatorischen Veränderungen sind natürlich eine große Herausforderung.

Frage: Welche weiteren „Meilensteine“ werden dann in den nächsten Wochen noch folgen?

Kröpil: Ganz wichtig ist mir die Kommunikation mit den übrigen Fachabteilungen im Haus. Die aktive Beteiligung der Radiologie an interdisziplinären Besprechungen, die Befunddiskussion mit den zuweisenden Kollegen sind mir nicht nur ein persönliches Anliegen, sondern tragen meiner Meinung nach auch zur optimalen Patientenversorgung bei.

Es geht mir darum, die Klinik für Radiologie zum zentralen Ansprechpartner für Bildgebung im Klinikum weiterzuentwickeln. Durch die Installation eines neuen CT-Gerätes in unmittelbarer Nähe des Schockraums im kommenden Jahr werden wir die Versorgung unserer polytraumatisierten Patienten weiter verbessern können. Der Ausbau interventioneller Verfahren mit Einrichtung eines Angiographie-Arbeitsplatzes sind ein weiteres Ziel zur Komplettierung des radiologischen Angebots hier am Klinikum.

Frage: Was wünschen Sie sich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter speziell Ihrer Klinik, aber auch des gesamten BG Klinikums Duisburg?

Kröpil: Die Grundlage einer guten Zusammenarbeit ist für mich ein ehrlicher, respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander. Diesen durfte ich in meinen ersten Wochen hier am Klinikum bereits kennen und schätzen lernen.

Natürlich ist in der Radiologie in nächster Zeit auch Pioniergeist und Mut zur Veränderung gefragt. Es geht darum, gemeinsam Strukturen weiterzuentwickeln, Ideen zu kreieren und diese umzusetzen. Dafür ist es wichtig, im stetigen Austausch zu bleiben und an einem Strang zu ziehen. 

Frage: Natürlich fragen wir uns, wo Sie die letzten Jahre gearbeitet haben?

Kröpil: In den vergangenen 15 Jahren war ich am Universitätsklinikum in Düsseldorf im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie tätig. Dort habe ich 2003 meine radiologische Ausbildung begonnen und war in den vergangenen Jahren als Leitender Oberarzt tätig.

Frage: Herr Prof. Dr. Kröpil, gerne würden wir auch noch mehr über Sie als Person wissen. Sind Sie verheiratet und haben Sie Kinder?

Kröpil: Ich bin seit knapp neun Jahren verheiratet. Meine Ehefrau Feride ist Chirurgin und als Oberärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie am Uniklinikum in Düsseldorf tätig.

Frage: Wo wohnen Sie?

Kröpil: Wir wohnen seit vielen Jahren in Düsseldorf im Stadtteil Bilk. So können sowohl meine Frau als auch ich selbst unsere Arbeitsplätze in überschaubarer Zeit erreichen.

Frage: Haben Sie neben dem Beruf und der Familie noch Zeit für Hobbys?

Kröpil: Nachdem ich bei den Risikosportarten Tennis, Fußball und Skifahren in der Vergangenheit mehrfach engen Kontakt zur Unfallchirurgie und Sportmedizin hatte, habe ich mich gemeinsam mit meiner Frau in den vergangenen Jahren mehr auf das Reisen verlegt. Insbesondere Asien hat es uns hier angetan. Darüber hinaus gehe ich gern ins Theater und Programmkino.

Herr Prof. Dr. Kröpil, vielen Dank für das interessante Gespräch. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer neuen Tätigkeit. 

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