KSR

Komplexe Stationäre Rehabilitation (KSR)

Die Komplexe Stationäre Rehabilitation (KSR) umfasst nach Abschluss der Akutbehandlung medizinisch indizierte stationäre rehabilitative Leistungen mit folgenden Merkmalen:

  • Komplexer diagnostischer und therapeutischer Behandlungsbedarf
  • Mehrfache Konsiliaruntersuchungen verschiedener Fach-Disziplinen
  • Erhöhter ärztlicher, therapeutischer und/oder pflegerischer Aufwand
  • Überprüfung von OP- und Revisionsindikationen
  • Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln

Als Alleinstellungsmerkmal fordert die KSR die Zuordnung zur Behandlung nur in BG Unfallkliniken. Neben dem vergleichbaren therapeutischen Inhalt und Umfang von mindestens 4 Stunden täglich, davon 3 Stunden als Einzeltherapie und 4 Stunden als Gesamttherapiezeit in der BGSW, umfasst das Leistungsangebot der KSR weiter:

  • Psychologisches Aufnahmegespräch einschließlich erforderlicher Testuntersuchung oder weiterführende psychotherapeutische Gespräche
  • Überprüfung und ggf. Verordnungen von orthopädischen Hilfsmitteln, wie Orthesen, Exoprothesen oder orthopädischen Schuhzurichtungen
  • Arbeitsbezogene Maßnahmen mit Feststellung des Leistungsbildes hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit, z.B. EFL (Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit) -Testung
  • Feststellung des Leistungsbildes hinsichtlich der weiteren Behandlungsbedürftigkeit
  • Feststellung des Leistungsbildes hinsichtlich der evtl. anstehenden Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Insgesamt soll erreicht werden, dass das Leistungsprofil soweit gesteigert werden kann, dass die Patienten einer beruflichen Reintegration zugeführt werden können, sei es über eine Arbeitsbelastungserprobung, sei es über eine BOR-Maßnahme oder ABMR bis hin zur Feststellung beruflicher Teilhabe-Leistungen zur beruflichen Neuorientierung.

 

 

  Leitende Ärztin

Dr. med. Barbara Herbst

Sekretariat :
ZPM Orthopädie

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